Instagram Stories vs. Snapchat, YouTube Analytics, Tools und Trends – Networking auf dem Barcamp Köln

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Begrüßung vor Ort

Digitale Trends und Neuentwicklungen im Social Web sind Kernthemen, über die ich mich mit anderen Webbegeisterten zwei Tage lang auf dem Kölner Barcamp austauschte. Am 3. und 4 September erlebte ich die offene Konferenz mit vielen Präsentationen, Diskussionen und Gesprächen in den Räumen der QSC AG in Köln-Ossendorf. Das Team um Katja und Stefan Evertz, Brigitte Glatzel und Anne Kraemer sorgte in den großzügigen Räumlichkeiten für eine angenehme Atmosphäre und ein geschmackvolles Catering. Eine besondere Dynamik entfaltete sich unter den Besuchern (wie auch bei zuvor besuchten Barcamps in Bonn und Stuttgart), als die Teilnehmer im Rahmen der Sessionplanung dazu aufgerufen waren, Sessions an den Konferenztagen selbst zu gestalten und anzubieten.

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Allgemeines Handyverbot an Schulen ist der falsche Weg

Soziale Medienbildung und Medienqualifizierung (SMQ) in der Neckar-Realschule in Stuttgart am 10.12.2015 (c) as

Soziale Medienbildung und Medienqualifizierung (SMQ) in der Neckar-Realschule in Stuttgart am 10.12.2015 (c) as

Die meisten Kinder und Jugendlichen besitzen Smartphones, also multifunktionale Handys. Sie sind damit ständig erreichbar, chatten, spielen und recherchieren online. Lehrer müssen darauf achten, dass Schüler nicht abgelenkt sind oder die Antworten auf ihre Fragen im Web einfach googeln. Deswegen nehmen sie ihnen ihre Handys meistens weg.

Ein allgemeines Handyverbot ist jedoch kontraproduktiv, da Schüler mit Smartphones auch lernen und sie als Uhr oder Fotoapparat nutzen können. Sie können Tafelinhalte fotografieren oder ihre Zeit beim Ausdauersport stoppen. Bei zunehmenden Langzeitunterricht und dem Angebot Offener Ganztagsschulen ist es für Kinder auch wichtig, erreichbar zu sein. Und welcher Lehrer kann eigentlich überprüfen, wo sich beim Schüler ein verbotenes Handyobjekt befindet?
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Bonn wächst auf seinem BarCamp über sich hinaus

Gedanken zum Bonner Barcamp #bcbn16

Herzstück von Social Media ist das Management von Identität, Information und Beziehungen. Um mich mit anderen Social Media Junkies zu vernetzen und auszutauschen, besuchte ich am 27. Februar im Forum Internationale Wissenschaft das zweite Bonner BarCamp. Während des Events erfuhr ich mehr über die mögliche digitale Medienhauptstadt in einigen verblüffend-interessanten Sessions.

Ein BarCamp heißt nicht, dass Besucher „an einer Bar campen“, hier Wurzeln schlagen und sich „volllaufen“ lassen, wie ein Freund vermutete, als ich ihm von meinen Samstagsplänen erzählte.

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Jahresrückblick 2015 – jeden Monat ein Buch

Jahresrückblick 20152015 war ein großartiges Lesejahr. Während ich die Jahre 2013, 2012 und 2011 musikalisch ausklingen ließ, wage ich mich für das Jahr 2015 an einen Lektürerückblick. Dabei erwähne ich für jeden Monat ein Buch, das ich 2015 gelesen habe. Darunter einige Reiseführer, da ich in Stuttgart eine für mich oft noch neue Stadt entdeckte und auch auf Doppeldeckerbussen in Berlin wieder neue Reiseeindrücke gewann. Geschmökert wurde also insbesondere in Bus und Bahn, mit denen ich oft unterwegs war. Zudem beschäftigte ich mich beruflich intensiv mit Social Media und las Bücher zu unterschiedlichen Schwerpunkten der unternehmerischen Arbeit mit sozialen Netzwerken. Doch hier nun mehr im Jahresrückblick über meine monatliche Leselust: Weiterlesen

Schatten der Vergangenheit

Das Theater Bonn überrascht mit „Jenseits von Eden“ in den Kammerspielen

Jenseits von Eden in Bonn

Sören Wunderlich, Sina Marten und Hajo Tuschy (v. l.) in „Jenseits von Eden“ am Theater Bonn (c) Thilo Beu

Ein Coup für die neue Saison gelingt Regisseurin Alice Buddeberg mit ihrer Inszenierung von Jenseits von Eden. Die 700seitige Romanvorlage, berühmte Familiensaga des US-amerikanischen Literaturnobelpreisträgers John Steinbeck von 1952, dramatisiert sie zusammen mit Dramaturgin Nina Steinhilber originell und kraftvoll, das Ensemble glänzt mit herausragenden schauspielerischen Leistungen.

Buddeberg und Steinhilber zeigen in ihrer Bühnenbearbeitung, wie sich Grundkonflikte in einer Familiengeschichte über drei Generationen hinweg wiederholen, indem sie zeitliche Ebenen nebeneinanderspielen lassen und kunstvoll miteinander verschränken. Der Vater (Wolfgang Rüter) sieht sich als Sohn (Sören Wunderlich), die Mutter (Sophie Basse) beurteilt sich als junge Frau (Sina Martens).
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Kalt, warm, heiß

Wiederaufnahme von Thomas Vinterbergs Das Fest am Theater Bonn

Das Fest Bonn

Plakat zu „Das Fest“ in den Kammerspielen Bad Godesberg (c) Theater Bonn

Der sechzigste Geburtstag von Helge (Bernd Braun) bringt eine Familie wieder zusammen: Der Festakt mit Freunden soll auch zeigen, dass der kürzliche Freitod von Tochter Linda (Lydia Stäubli, anwesend als Geist), verkraftet ist. Lindas Geschwister sehen sich nach Jahren wieder. Grotesk wirkt es, wenn Lindas Zwillingsbruder Christian (Benjamin Grüter) zu Beginn der Feierlichkeiten im Hause seiner Eltern eintrifft und sein kleiner Bruder Michael (Benjamin Berger) und seine ältere Schwester Helene (Sophie Basse) die überschwängliche Umarmung scherzhaft ausdehnen und mit ihm »ficken« wollen. Werden hier bereits Grenzen der Intimität verletzt, ist dies die Auffrischung eines befremdlichen Spiels unter Geschwistern? Es sind überwiegend Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit, die die Geschwister verbinden, etwa jene an das gemeinsame Versteckspiel »Kalt, warm, heiß«, das Helene und Christian später anklingen lassen.

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Schlager trifft Akrobatik

Das Pantheon zeigt das Varietéspektakel „Einmal um die Welt“

VeeraKaijanen

Veera Kaijanen (c) Varietéspektakel

Stephan Masurs mittlerweile elftes Varietéspektakel widmet sich mit Artistik, Tanz und Komik der bunten Welt des Schlagers.

Akrobatische Darbietungen von jungen wie auch erfahrenen internationalen Artisten und stimmungsvolle Schlagertitel: Hier begegnen sich zwei Genres, die gemeinsam auf eine uralte Tradition zurückblicken können. Stephan Masur, Initiator des Varietégastspiels und Moderator auf seiner MS Diva, erklärt in seiner Moderation Herkunft und Wortbedeutung des Schlagers und ‚testet‘ Zuschauerkenntnisse. Beginnend mit Klassikern der Comedian Harmonists, reichen dann musikalische Einspieler hin bis zu Helene Fischers Atemlos.

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Sommernachtsstimmung

Das Theater Die Pathologie zeigt „Weisse Nächte“ von Fjodor Dostojewski

Laue, lange Sommerabende inspirieren nach der flirrenden Hitze des Tages zu zärtlichen Begegnungen. Im Zauber der Sommernacht können Rollen getauscht, neue Allianzen gebildet werden. Von sogenannten „Weissen Nächten“ spricht man in Russland, wenn es im Sommer immer dämmrig bleibt und nie richtig dunkel wird. Die gleichnamige Erzählung des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski aus dem Jahre 1848 zeigt nun Die Pathologie, Bonns kleinstes Theater.

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Klangvolle Orte

Die Oper Bonn glänzt mit „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach

Plakat zu „Hoffmanns Erzählungen“ an der Oper Bonn (c) Theater Bonn

Welche Opulenz der Klänge und vieldeutigen Bühnenbilder: Nach wenigen Takten einleitender Musik steigt eine Figur aus dem Orchestergraben, die sich als der Teufel zu erkennen gibt. Sogleich zieht er über Offenbach her, den Urheber des vorgeführten Werkes. Fingerschnipsend verbrennt er Notenblätter der Partitur von Hoffmanns Erzählungen, um dann doch beleidigt von dannen zu ziehen, damit das Schauspiel fortgeführt werden kann. Regisseur Renaud Doucet verweist mit dem furiosen Auftritt des Teufels ironisch auf die desaströse Entstehungsgeschichte der Vorlage: Noch vor Werkvollendung starb der gebürtige Kölner Offenbach und bei ersten Vorführungen brannten die Opernhäuser 1881 in Wien und 1887 in Paris. Fast ein Wunder also, dass die fragmentarisch gebliebene, geheimnisvolle Phantastische Oper über gespenstische Liebesenttäuschungen bis heute ein Publikumserfolg ist.

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Inzestuös: Klangvolle Phantasien – „Salome“ an der Oper Bonn

Salome Plakat

Plakat zu „Salome“ an der Oper Bonn (c) Theater Bonn

Für ihren Tanz fordert sie vom Stiefvater den Kopf eines Heiligen. Die Bonner Salome-Inszenierung vom ungarischen Regieduo Magdolna Parditka und Alexandra Szemerédy fokussiert weniger die Begegnung von Salome und dem Täufer Jochanaan. Vielmehr wird Richard Strauss‘ archaische Oper zum Kammerspiel einer Familientragödie mit Inzestproblematik.
Das Geschehen spielt in einem Raum mit Schachbrettmuster, einem Kaffeehaus der 1920er Jahre. Anfangs liegt ein Hauch von Eleganz über dem Bühnenbild. Noch sind die meisten Tische und Stühle besetzt – von Herren in Anzügen und Uniformen und von leicht überkandidelten Damen, die Bubikopf und Charlestonkleider tragen. Stühle und Tische erscheinen an der linken Wand noch einmal – unbesetzt. Spiegelung einer ‚verrückten‘ Realität? Beim Tod des Täufers fallen sie dröhnend zu Boden.
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